
Rätsel · 2026 · Tarsier Studios · lokal · online
Reanimal
Zwei Geschwister suchen ihre verschwundenen Freunde, und die Kamera lässt euch keinen Meter auseinander.
Worum es geht
Ein Bruder und eine Schwester suchen ihre verschwundenen Freunde — auf einer Insel voller Tiere, die einmal etwas anderes waren.
Von den Leuten, die Little Nightmares 1 und 2 gemacht haben, und diesmal von Anfang an für zwei gebaut. Die Kamera bleibt dabei absichtlich bei euch beiden zusammen.
Unser Fazit für Paare
Der Freundes-Pass macht die Rechnung einfach: Einer kauft, beide spielen, und das gilt auch über Distanz. Wer Little Nightmares kannte und sich damals einen zweiten Charakter gewünscht hat, bekommt hier genau das, samt der Atmosphäre, für die das Studio bekannt ist. Nur ist das Zusammenspielen sparsamer gebaut, als es aussieht: Meistens hilft einer dem anderen auf einen Vorsprung, und die Rätsel würde jeder von euch allein genauso lösen. Dazu kommt eine Struktur, die sich wiederholt — neues Gebiet, neues Monster, verstecken oder rennen. Die Gebiete sind außerdem dunkel genug, dass man manchmal ratlos vor der Wand steht. Für sechs, sieben Abende zu zweit reicht das trotzdem, weil das Ganze nie langweilt, nur eben auch nie überrascht.
Pros
- Ein Exemplar reicht für euch beide, auch über Distanz
- Von Anfang an für zwei erzählt, nicht nachträglich erweitert
- Die Kamera hält euch zusammen und macht die Enge dadurch spürbar
- Kurz genug, um es an ein paar Abenden zu Ende zu bringen
Cons
- Das Zusammenspielen bleibt meist beim Hochhelfen — echte gemeinsame Rätsel sind selten
- Neues Gebiet, neues Monster, verstecken oder rennen: die Struktur wiederholt sich
- Manche Abschnitte sind so dunkel, dass man den Weg nicht mehr findet
- Verlangt für seine Bildqualität auffällig viel Rechenleistung
Geeignet ab
Anfänger–Hobby
- Streitpotenzial
- Lebhaft
- Gemütlichkeitsfaktor
- Angespannt
- Wann man aufhören kann
- Nach 30–45 Minuten
- Wie lange es trägt
- 5–15 Stunden
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Achtzig Prozent Zustimmung bei knapp zehntausend Rezensionen, und die Begründungen gehen weit auseinander. Wer es zu zweit gespielt hat, schreibt fast durchweg, dass genau das den Unterschied macht — die Atmosphäre und das gemeinsame Bild werden immer wieder genannt, und auffällig oft der Freundes-Pass, ohne den mancher es nicht gekauft hätte. Der wiederkehrende Einwand ist nicht das Spiel, sondern seine Sparsamkeit: zu kurz für den Preis, und ein Zusammenspiel, das über gegenseitiges Hochhelfen kaum hinausgeht. Dazu kommt bei vielen die Rechenlast.
- „Ehrlich, ich bin froh, dass ich es mit einem Freund gespielt habe — das macht die Sache viel besser.“
- „Es hat auch den Koop, den ich mir seit Little Nightmares 2 gewünscht hatte — dort gab es ja zwei Figuren statt einer.“
- „Unglaublich cooles Spiel, das sich von Little Nightmares im Ton abhebt; der Preis ist allerdings ein echter Nachteil — ohne den Freundes-Pass hätte ich es nie angefasst.“
- „Außer dem Hochhelfen über ein paar Vorsprünge gibt es kaum wirkliches Zusammenspiel.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Drei Helden, ein Zauberer, ein Dieb und eine Ritterin, und lauter Rätsel, die zu zweit einfacher sind.

Zwei Wollfiguren, verbunden durch einen Faden, klettern gemeinsam durch eine warm ausgeleuchtete Welt.

Als unterbezahlte Bergungstrupps Schrott auf verlassenen Monden sammeln, ohne dabei gefressen zu werden.

Batmans Anfänge in Legosteinen, mit Arkham-Kämpfen und einem offenen Gotham — die ganze Geschichte zu zweit am geteilten Bildschirm.
