
Action · 2015 · Asteroid Base · lokal
Lovers in a Dangerous Spacetime
Ein Raumschiff mit mehr Stationen, als zwei Leute gleichzeitig bedienen können.
Worum es geht
Ihr sitzt in einem runden Raumschiff, das von innen aussieht wie ein Querschnitt: Kanonen an den Seiten, ein Schild oben, ein Steuerrad, ein Motor, ein Kartentisch. Jede Station will bedient werden, und keine bedient sich selbst.
Also lauft ihr. Wer gerade schießt, steuert nicht; wer das Schild dreht, sieht nicht nach vorn. Dazu sammelt ihr farbige Kristalle ein, die eine Station verbessern — und ob der rote nun in die Kanone oder ins Schild gehört, ist eine Frage, über die man streiten kann.
Erzählt wird nebenbei: Ihr rettet Häschen aus einer Galaxie, in die etwas Dunkles eingedrungen ist. Gespielt wird an einem Bildschirm; über Distanz streamt Steams Remote Play das Bild an die zweite Person.
Unser Fazit für Paare
Eines der besten Sofa-Spiele, die es für ein Paar gibt, und das aus einem sehr einfachen Grund: Das Schiff hat sechs Stationen und ihr habt vier Hände. Ihr rennt also die ganze Zeit hin und her, ruft euch zu, wer gerade das Schild dreht und wer schießt, und lernt nach einer halben Stunde, ohne Worte zu wissen, wo der andere steht. Zu viert ist es entspannter, zu zweit ist es dichter — und dichter ist hier das bessere Wort.
Pros
- Über Remote Play reicht eine Kopie auch über Distanz
- Nach fünf Minuten versteht es jeder
- Jedes Schiff spielt sich anders
Cons
- Zu zweit sind sechs Stationen sportlich
- Die Kampagne ist nach acht Stunden durch
- Das Bild ist voll, und im Getümmel verliert man leicht den Überblick
Geeignet ab
Anfänger
- Streitpotenzial
- Lebhaft
- Gemütlichkeitsfaktor
- Wechselhaft
- Wann man aufhören kann
- Nach 15 Minuten
- Wie lange es trägt
- 5–15 Stunden
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Auffallend viele nennen es schlicht ihr Sofa-Spiel — das, was aufgelegt wird, wenn Besuch da ist. Gelobt werden die kurze Anlaufzeit und die Kristalle, mit denen sich Waffen und Schilde immer wieder anders kombinieren lassen. Zum Spielen zu zweit gibt es eine wiederkehrende Beobachtung: Es geht, aber man rennt viel. Mehrere schreiben, mit drei oder vier Leuten sei es leichter — was für ein Paar heißt, dass es anstrengender und zugleich enger wird.
- „Mein absolutes Sofa-Koop-Spiel, das ich immer wieder auflege.“
- „Ein schönes, gemütliches — und zwischendurch ziemlich hektisches — Sofa-Koop-Spiel.“
- „Zu zweit funktioniert es gut, auch wenn man ständig über das Schiff rennt, um alle Aufgaben abzudecken.“
Maschinell aus 26 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Zwei wackelige Gummipuppen lösen Rätsel in Traumlandschaften — wobei das Herunterfallen den größeren Teil ausmacht.

Ein dunkles Haus, ein Geist und Messgeräte, die euch nur die Hälfte verraten.

Escape Rooms fürs Wohnzimmer: Schubladen aufziehen, Töpfe zerschlagen, den Ausgang finden.

Batmans Anfänge in Legosteinen, mit Arkham-Kämpfen und einem offenen Gotham — die ganze Geschichte zu zweit am geteilten Bildschirm.
