
Jump & Run · 2016 · No Brakes Games · lokal · online
Human: Fall Flat
Zwei wackelige Gummipuppen lösen Rätsel in Traumlandschaften — wobei das Herunterfallen den größeren Teil ausmacht.
Worum es geht
Ihr steuert zwei namenlose Gestalten aus weichem Gummi, die sich anfühlen, als hätte man ihnen die Knochen vergessen. Laufen geht, Greifen geht, und Springen sieht immer nach einem Unfall aus. Das ist kein Fehler, sondern der Kern.
Die Ebenen sind schwebende Traumlandschaften: eine Burg, ein Bergwerk, ein Hafen, ein Jahrmarkt. In jeder liegen Hebel, Kisten, Seile und Fahrzeuge herum, und der Weg nach oben ergibt sich meist erst, wenn ihr euch gegenseitig hochzieht oder etwas gemeinsam anschiebt.
Sterben kann man nicht. Fällt einer herunter, steht er kurz darauf am letzten Kontrollpunkt — was den Ton des ganzen Spiels bestimmt: ausprobieren, scheitern, lachen, weitermachen. Über den Steam-Workshop kommen zusätzlich Tausende selbstgebaute Ebenen dazu.
Unser Fazit für Paare
Die Steuerung ist mit Absicht kaputt: Eure Figur greift mit beiden Armen einzeln zu, und schon das Hochziehen an einer Kante sieht aus wie ein Missgeschick. Genau deshalb funktioniert es mit Leuten, die sonst keinen Controller anfassen — man kann hier nichts falsch machen, weil ohnehin alles schiefgeht, und Herunterfallen kostet nichts. Zu zweit besteht die halbe Zeit daraus, den anderen an eine Stelle hochzuhieven, an der er vorher zehnmal abgerutscht ist. Wer dagegen feste Rätselketten und klare Ziele erwartet, hat nach drei Abenden genug von der Alberei.
Pros
- Sofort verständlich, auch ohne Spielerfahrung
- Über Remote Play reicht eine Kopie auch über Distanz
- Kostenlose Ebenen kommen seit Jahren nach
Cons
- Die Rätsel wiederholen sich mit der Zeit
- Die absichtlich hakelige Steuerung ist nicht jedermanns Sache
- Kein Crossplay zwischen den Plattformen
Geeignet ab
Anfänger
- Streitpotenzial
- Lebhaft
- Gemütlichkeitsfaktor
- Gemütlich
- Wann man aufhören kann
- Nach 15 Minuten
- Wie lange es trägt
- 5–15 Stunden
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Die Community ist auffallend gutmütig: Sehr viele schreiben kurz, dass sie gelacht haben, und nennen im selben Satz die Person, mit der sie gespielt haben. Gelobt werden die kurze Anlaufzeit, die vielen nachgereichten Ebenen und der Workshop. Zwei Einwände kehren wieder — die Rätsel wiederholen sich mit der Zeit, und in der Gruppe wird es lustiger als zu zweit. Für ein Paar heißt das: großartig für ein paar Abende, weniger als Dauerbeschäftigung.
- „Das Spiel steckt voller lustiger, verrückter Ebenen, bei denen man laut lachen muss, wenn man zusammen spielt.“
- „Es lässt viele Spielweisen zu, und die Steuerung fühlt sich an, als lenke man eine riesige, unhandliche Knetfigur.“
- „Zu mehreren für ein paar Runden lustig, aber dann wiederholen sich die Karten und Rätsel.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Zwei Papierfiguren schneiden sich gegenseitig in die Form, die das Rätsel gerade braucht.

Ein winziges Klötzchen-Jump-and-Run, das ohne Absprache in keiner einzigen Ebene weitergeht.

Einer sitzt vor der Bombe, der andere hat die Anleitung — und keiner darf sehen, was der andere sieht.

Ihr baut die Strecke, über die ihr gleich selbst laufen müsst — und der andere baut mit.
