
Jump & Run · 2021 · Hazelight Studios · lokal · online
It Takes Two
Zwei Eltern kurz vor der Scheidung wachen als Stoffpuppen auf. Zurück in den eigenen Körper kommt keiner von beiden allein.
Worum es geht
Zwei Eltern kurz vor der Trennung wachen als Stoffpuppen auf und müssen zusammen zurück in ihre Körper. Was folgt, ist ein Hindernisparcours durch Werkzeugschuppen, Baumkrone und Kinderzimmer, in dem jedes Kapitel eine eigene Welt mit eigenen Regeln ist.
Gespielt wird durchgehend im geteilten Bildschirm, und jedes Kapitel gibt beiden unterschiedliche Fähigkeiten: Einer wirft Nägel, der andere schwingt am Hammer; einer friert Wasser ein, der andere entzündet es. Kaum ein Hindernis lässt sich allein lösen — meist muss einer etwas halten, auslösen oder abfangen, während der andere handelt.
Dazwischen liegen Minispiele, bei denen ihr gegeneinander antreten dürft — und eine Geschichte über eine kaputte Ehe, die deutlich ernster ist, als der bunte Anstrich vermuten lässt.
Unser Fazit für Paare
Es gibt keinen Solomodus, keinen Übungsraum und keine Stelle, an der einer von euch mal eben kurz weitermachen könnte: Jedes Hindernis ist so gebaut, dass zwei Hände zu wenig sind. Der eine hält die Klappe auf, der andere springt hindurch, und wenn es schiefgeht, war es immer beides. Dabei wirft fast jedes Kapitel die Regeln wieder um — kaum habt ihr euch eingespielt, kann plötzlich einer die Zeit anhalten und der andere sich verdoppeln, und ihr sucht das Zusammenspiel von vorn. Ein Exemplar reicht dabei für euch beide; die zweite Person lädt sich den Freundes-Pass herunter. Dass die Geschichte ausgerechnet eine Scheidung erzählt, ist dick aufgetragen, trifft aber genau den Ton eines Abends, an dem ihr euch ununterbrochen gegenseitig aus der Patsche helft.
Pros
- Eine Kopie reicht für euch beide
- Jedes Kapitel gibt euch zwei neue Fähigkeiten
- Auch für den, der sonst nur zusieht
Cons
- Ohne die zweite Person geht gar nichts, auch nicht kurz
- Kein Crossplay: PlayStation und Xbox kommen nicht zusammen
Geeignet ab
Anfänger–Hobby
- Streitpotenzial
- Harmonisch
- Gemütlichkeitsfaktor
- Wechselhaft
- Wann man aufhören kann
- Jederzeit
- Wie lange es trägt
- 5–15 Stunden
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Zu zweit oder gar nicht — das ist der Tenor, und die Rezensionen meinen es als Lob. Immer wieder heißt es, das Spiel zwinge beide zum echten Zusammenspielen statt zum Nebeneinanderher, und die Dialoge zwischendurch lösen bei vielen Duos Gespräche aus, die weit über das Spiel hinausgehen. Wer es mit Partnerin, Kumpel oder bester Freundin durchzieht, kommt selten raus, ohne über die eigene Beziehung geredet zu haben. Vorbehalte gibt es kaum, und sie treffen nicht das Zusammenspiel: Vereinzelt wird eine Szene mit einem Elefanten als verstörend beschrieben, die unvorbereitet hart trifft.
- „Jedes Duo, jede beste Freundin, jedes Paar sollte das einmal gespielt haben.“
- „Hat Spaß gemacht – bis zu dem Punkt, an dem man ein süßes Elefantenbaby Glied für Glied auseinanderreißen muss.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Zwei Autorinnen stecken in ihren eigenen Geschichten fest und kommen nur gemeinsam wieder heraus.

Zwei Wollfiguren, verbunden durch einen Faden, klettern gemeinsam durch eine warm ausgeleuchtete Welt.

Drei Helden, ein Zauberer, ein Dieb und eine Ritterin, und lauter Rätsel, die zu zweit einfacher sind.

Zwei wackelige Gummipuppen lösen Rätsel in Traumlandschaften — wobei das Herunterfallen den größeren Teil ausmacht.
Dazu im Magazin
- Ratgeber
Welche Konsole ist die beste für Couch-Koop?
Die Antwort ist eindeutiger, als sie sein sollte — nur liegt sie nicht dort, wo alle zählen. Wir haben fünfzig Couch-Koop-Spiele nach Geräten sortiert, und das Ergebnis hat uns selbst überrascht.
- Ratgeber
Wenn ihr beide gut seid
Fast jede Koop-Empfehlung ist für ungleiche Paare geschrieben — unsere letzte auch. Für zwei geübte Leute dreht sich das Problem um: Es fehlt nicht die Schwierigkeit. Es fehlt, dass ihr euch braucht.
