
Action · 2020 · Ghost Ship Games · online
Deep Rock Galactic
Als Zwerge in dunkle Höhlen hinab: graben, schießen, Bier trinken, wieder raus.
Worum es geht
Ihr seid Zwerge im Auftrag eines Bergbaukonzerns. Eine Kapsel setzt euch in einer Höhle ab, ihr erledigt einen Auftrag — Erz fördern, Eier stehlen, eine Maschine reparieren — und ruft am Ende die Kapsel zurück. Alles dazwischen liegt an euch.
Die Höhlen werden jedes Mal neu erzeugt, und sie sind vollständig zerstörbar: Wo kein Weg ist, gräbt man einen. Genau daraus entsteht das Zusammenspiel der vier Rollen — der Bohrer macht Abkürzungen, der Ingenieur baut Plattformen, der Kundschafter schießt Leuchtkugeln an die Decke, der Schütze spannt Seile.
Zwischendurch kommen Angriffswellen. Dann wird aus dem ruhigen Graben ein Gefecht in engen Gängen, und danach gräbt man weiter, als wäre nichts gewesen.
Unser Fazit für Paare
Vier Zwerge, eine Höhle, und niemand kommt hier wieder heraus, ohne dass jemand anders ein Seil gespannt hat. Die Arbeit teilt sich beim Spielen von selbst auf: Einer gräbt sich zum Erz vor, einer hält die Wand frei, und hinterher ist jeder überzeugt, den schwereren Teil gehabt zu haben. Weil ihr die Schwierigkeit vor jedem Auftrag frei wählt, könnt ihr euch auf ein Maß einigen, statt dass der Geübtere den anderen hinterherzieht. Ein Auftrag dauert eine gute halbe Stunde, was es zu einem der wenigen Spiele macht, die auch an einem Dienstag noch reinpassen.
Pros
- Fünf Schwierigkeitsstufen, frei wählbar
- Vier Rollen, die einander brauchen
- Ein Auftrag passt in einen halben Abend
Cons
- Kein lokaler Koop
- Ego-Perspektive als Einstiegshürde
- Neue Inhalte kommen selten
Geeignet ab
Hobby
- Streitpotenzial
- Harmonisch
- Gemütlichkeitsfaktor
- Wechselhaft
- Wann man aufhören kann
- Nach 30–45 Minuten
- Wie lange es trägt
- Ohne Ende
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Ein Satz kehrt in der Community in allen Varianten wieder: allein geht es, gemeinsam ist es ein anderes Spiel. Gelobt wird vor allem, wie leicht sich die vier Klassen ergänzen und wie umgänglich die Gemeinschaft dahinter ist — von fünf Schwierigkeitsstufen bis zu Fremden, die einen mitnehmen. Auffällig ist der Ton: Viele schreiben nach mehreren hundert Stunden noch begeistert. Die Kritik kommt fast geschlossen aus derselben Ecke und betrifft nicht das Spiel selbst, sondern seine Pflege — dass das Studio sich Ablegern zugewandt habe, dass Nachschub fehle und die Server zeitweise zicken.
- „Die einzige Bedingung ist, dass man es unbedingt im Koop spielen muss, weil es allein eine ziemliche Qual ist.“
- „Man versinkt sofort darin — oder albert einfach mit den anderen herum.“
- „Schade nur, dass die Entwickler es für einen fragwürdigen Roguelike-Ableger fast fallen gelassen haben.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Ein Aktionsrollenspiel in einer düsteren Welt, in dem zwei Leute an einem Fernseher losziehen können.

Gears 5
Kettensägen-Gewehre, Deckungsgefechte und eine Kampagne, die zu dritt läuft.

Grounded
Auf Ameisengröße geschrumpft im eigenen Hinterhof: Der Rasensprenger ist jetzt eine Naturkatastrophe.

Ein Shooter mit Rollenspielausrüstung für Leute, die gern Waffen vergleichen.
Dazu im Magazin
- Ratgeber
Wenn ihr beide gut seid
Fast jede Koop-Empfehlung ist für ungleiche Paare geschrieben — unsere letzte auch. Für zwei geübte Leute dreht sich das Problem um: Es fehlt nicht die Schwierigkeit. Es fehlt, dass ihr euch braucht.
- Ratgeber
Wenn einer von euch nie spielt
Der übliche Rat lautet: nehmt etwas Einfaches. Er ist falsch, und zwar aus beiden Richtungen. Was wirklich hilft, sind vier Bauformen — und eine Gegenliste.
