
Rollenspiel · 2022 · Obsidian Entertainment · online
Grounded
Auf Ameisengröße geschrumpft im eigenen Hinterhof: Der Rasensprenger ist jetzt eine Naturkatastrophe.
Worum es geht
Ihr wacht als Kinder auf, geschrumpft auf die Größe einer Ameise, irgendwo im Gras eines ganz gewöhnlichen Hinterhofs. Ein Grashalm ist ein Baum, ein Saftkarton ein Gebäude, und der Rasensprenger ist eine Naturgewalt.
Daraus wird ein Survival-Spiel mit den vertrauten Handgriffen — Wasser, Essen, Werkzeug, Basis — nur besteht das Baumaterial aus Grashalmen, Kleeblättern und Ameisenpanzern, und die erste Axt ist ein angebundener Kieselstein. Die Karte ist klein und dafür dicht bebaut: Hinter fast jedem Busch steckt etwas.
Anders als die meisten Vertreter erzählt dieses Spiel eine richtige Geschichte, mit Laboren unter der Erde, aufgezeichneten Nachrichten und einem Ende. Zu zweit teilt ihr euch Basis, Truhen und Wege — und könnt die Schwierigkeit so einstellen, dass es zu euch passt.
Unser Fazit für Paare
Auf Ameisengröße geschrumpft im eigenen Hinterhof aufzuwachen heißt vor allem, dass der Rasensprenger ab jetzt eine Naturkatastrophe ist. Was es von anderen Survival-Spielen unterscheidet, klingt banal und ändert alles: Es hat einen Abspann. Damit fühlt es sich zu zweit nach einem Vorhaben an, das irgendwann fertig ist, statt nach einem Zustand, aus dem man sich eines Abends leise verabschiedet. Und wer Angst vor Spinnen hat, schiebt vorher einen Regler, bis nur noch schwebende Eier übrig sind — das ist keine Nebensache, sondern für manche Paare der Grund, überhaupt anfangen zu können.
Pros
- Erzählte Geschichte mit echtem Abschluss
- Regler gegen Spinnenangst
- Schwierigkeit frei einstellbar
Cons
- Kein lokaler Koop
- Für den Koop braucht es ein Microsoft-Konto
- Die Nächte im Garten sind nichts für schwache Nerven
Geeignet ab
Hobby
- Streitpotenzial
- Harmonisch
- Gemütlichkeitsfaktor
- Wechselhaft
- Wann man aufhören kann
- Jederzeit
- Wie lange es trägt
- Über 40 Stunden
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Die Community lobt vor allem eine Entscheidung: eine kleine, dicht gefüllte Karte statt einer großen leeren. Auffällig oft steht, dass das Spiel im Koop besser sei als allein, und dass die Geschichte tatsächlich zum Weitermachen antreibt — für ein Survival-Spiel ist beides keine Selbstverständlichkeit. Genannt werden außerdem die Einstellungen für Menschen mit Spinnenangst. Die wenigen Einwände drehen sich um den Einstieg, der zu Beginn hart ist, und um die Anmeldung mit einem Microsoft-Konto vor dem gemeinsamen Spiel.
- „Ein Open-World-Survival-Spiel, das begriffen hat, dass eine kleinere, dicht gefüllte Karte weit interessanter ist als eine riesige, leere.“
- „Wer auch immer die Möglichkeit eingebaut hat, Spinnen in ein schwebendes Ei zu verwandeln: Ich liebe dich. Als Spinnenphobiker ist das der einzige Grund, warum ich dieses Spiel spielen kann.“
- „Nach ein bisschen Einrichterei mit dem Microsoft-Konto.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

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Dazu im Magazin
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- Ratgeber
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Fast jede Koop-Empfehlung ist für ungleiche Paare geschrieben — unsere letzte auch. Für zwei geübte Leute dreht sich das Problem um: Es fehlt nicht die Schwierigkeit. Es fehlt, dass ihr euch braucht.
