
Rollenspiel · 2023 · Blizzard Entertainment, Inc. · lokal · online
Diablo IV
Ein Aktionsrollenspiel in einer düsteren Welt, in dem zwei Leute an einem Fernseher losziehen können.
Worum es geht
Sanktuario ist wieder da, und mit ihm Lilith. Ihr wählt eine von mehreren Klassen und arbeitet euch durch eine Kampagne, die in fünf Gebiete geteilt ist und ungefähr fünfunddreißig Stunden trägt.
Gespielt wird aus der Vogelperspektive: Gegner umlegen, Ausrüstung aufheben, Fertigkeiten anders zusammenstellen, wieder losziehen. Danach fängt das Spiel eigentlich erst an. Es gibt Weltstufen, Albtraum-Verliese und alle paar Monate eine neue Saison, die mit einer eigenen Figur gespielt wird.
Auf den Konsolen sitzen zwei Leute an einem Fernseher, mit einer Kamera für beide. Über das Netz sind es vier, und in der offenen Welt laufen einem ständig andere über den Weg, ohne dass man sie eingeladen hätte.
Unser Fazit für Paare
Auf der Konsole hat dieses Spiel etwas, das kaum ein anderes seiner Größe bietet: Ihr setzt euch zu zweit vor denselben Fernseher, steckt einen zweiten Controller ein und zieht gemeinsam los. Kein geteiltes Bild, sondern eine Kamera, die sich auseinanderzieht, bis einer zu weit gelaufen ist und zurückgeholt wird. Das ist eine Zumutung und funktioniert trotzdem, weil man ohnehin zusammenbleiben will. Der Rest ist Diablo, also Verlies betreten, Gegner umlegen, Ausrüstung vergleichen und wieder hinein. Die Kampagne trägt gut fünfunddreißig Stunden; ob das, was danach kommt, noch etwas für euch ist, entscheidet sich genau an dieser Stelle.
Pros
- Zu zweit am selben Fernseher, auf allen Konsolen
- Beute fällt für jeden getrennt
- Ein Verlies ist in einer Viertelstunde durch
Cons
- Am PC gibt es keinen Koop am selben Bildschirm
- Die Kamera zieht euch zusammen, ob ihr wollt oder nicht
- Nach der Kampagne wird alles eine Frage der Saisons
Geeignet ab
Hobby
- Streitpotenzial
- Harmonisch
- Gemütlichkeitsfaktor
- Aufreibend
- Wann man aufhören kann
- Nach 15 Minuten
- Wie lange es trägt
- Ohne Ende
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Die Lage teilt sich sauber in zwei Hälften. Der Anfang wird durchweg gelobt: Kampf, Ausrüstung und die Welt selbst gelten als gelungen, und wer bei den Saisons bleibt, schreibt auch nach mehreren hundert Stunden noch zufrieden. Der Bruch kommt beim Übergang ins Endspiel, und dort steht immer wieder dasselbe Wort, nämlich leer. Dazu kommt Ärger über die Preise der Zusatzinhalte und über einen Aktualisierungsvorgang, der das ganze Spiel noch einmal auf die Platte kopiert, bevor er es ersetzt.
- „Mehrere hundert Stunden später funktioniert der Kreislauf immer noch.“
- „Kampf und Ausrüstung fühlen sich solide an, wenn das Gleichgewicht stimmt, die Welt sieht großartig aus, und der Saisonwechsel holt mich immer wieder zurück.“
- „Die ersten Stunden haben mich gefesselt, aber sobald ich im Endspiel war, fühlte sich alles leer an.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Ein Shooter mit Rollenspielausrüstung für Leute, die gern Waffen vergleichen.

Ein Shooter mit Bazillionen Waffen — und jeder von euch findet seine eigenen.

Absolum
Ein Prügelspiel mit Zufallsläufen, von den Streets-of-Rage-4-Leuten — und zu zweit deutlich einfacher als allein.

Vier Ritter prügeln sich quer durchs Königreich, um Prinzessinnen zu retten. Mehr Handlung braucht es nicht.
