
Aufbau & Simulation · 2023 · FakeFish · online
Barotrauma
Ein U-Boot unter dem Eis des Jupitermonds, und niemand kann alle Stationen gleichzeitig bedienen.
Worum es geht
Unter dem Eis des Jupitermonds Europa fährt ein U-Boot durch Spalten und Höhlen, und ihr seid die Besatzung. Aufträge führen von einem Außenposten zum nächsten: Fracht liefern, jemanden bergen, ein Nest ausräuchern.
Das Boot ist dabei kein Fahrzeug, sondern eine Maschine mit offener Technik. Der Reaktor will eingestellt werden, Kabel führen tatsächlich von Schalter zu Gerät, Wasser läuft in die Räume, die es findet, und Verletzte brauchen die richtige Behandlung in der richtigen Reihenfolge. Alles davon lässt sich im Editor auseinandernehmen und neu bauen.
Gespielt wird ausschließlich online, zu zweit bis zu sechzehnt. Freie Stationen übernehmen Mitläufer. Daneben gibt es Modi, in denen ein Teil der Besatzung heimlich andere Ziele verfolgt.
Unser Fazit für Paare
Ein Wort vorweg: Dieses Spiel will mehr als zwei Leute. Ein U-Boot hat Reaktor, Steuerstand, Waffen, Werkstatt und Krankenstation, und wer zu zweit fährt, rennt die ganze Zeit zwischen ihnen hin und her, während die Mitläufer den Rest bestenfalls nicht verschlimmern. Wenn ihr das aushaltet, bekommt ihr dafür etwas, das kein anderes Spiel so hat: eine Maschine, die tatsächlich Physik hat, in der jedes Kabel wirklich irgendwo hinführt und in der ein falsch gedrehtes Ventil den Maschinenraum flutet. Zu zweit werden aus solchen Momenten sehr genaue Erinnerungen, weil immer klar ist, wer es war. Erklärt wird dabei fast nichts, und einer von euch sollte Freude daran haben, Schaltpläne zu lesen.
Pros
- Jede Station will wirklich verstanden werden
- Kampagne, Werkstatt-Boote und eigene Missionen ohne Ende
- Für den Preis außergewöhnlich viel Spiel
Cons
- Zu zweit fehlen schlicht Hände
- Die Mitläufer machen mehr kaputt als heil
- Erklärt wird fast nichts
Geeignet ab
Gamer
- Streitpotenzial
- Hitzig
- Gemütlichkeitsfaktor
- Aufreibend
- Wann man aufhören kann
- Erst nach über einer Stunde
- Wie lange es trägt
- Ohne Ende
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Die Rezensionen erzählen fast ausnahmslos Geschichten statt Bewertungen — wer wen operiert hat, wer wen erschossen hat und warum das lustig war. Das sagt mehr über das Spiel als jede Punktzahl. Zweimal fällt dabei derselbe wichtige Hinweis, und er betrifft genau unsere Frage: Unter drei Leuten wird es dünn, ideal seien fünf oder sechs, und die Mitläufer taugen auch zu zweit wenig. Kritisiert wird außerdem die Steuerung, die sich sperrig anfühlt.
- „Vermutlich das beste Koop-Spiel überhaupt. Einziges Problem: Man braucht mindestens drei Leute, fünf bis sechs sind ideal. Auch zu dritt noch großartig und ein Muss.“
- „Ein gutes Spiel, halb U-Boot-Simulation, halb Horror-Action. Zu mehreren auf jeden Fall besser.“
- „Das Spiel ist gut, aber dass die Mitläufer sich dämlich anstellen, ist ein sehr großes Problem — auch dann, wenn wir zu zweit sind.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Grounded
Auf Ameisengröße geschrumpft im eigenen Hinterhof: Der Rasensprenger ist jetzt eine Naturkatastrophe.

Ein rundenbasiertes Rollenspiel, in dem die Umgebung gefährlicher ist als jede Waffe — und ihr euch gegenseitig hereinlegen dürft.

Gemeinsam den nächsten Winter überstehen. Erklärt wird nichts, gestorben wird oft.

Vier Soldaten verbreiten Demokratie, und der größte Feind ist der eigene Luftschlag.
Dazu im Magazin
- Ratgeber
Wenn ihr beide gut seid
Fast jede Koop-Empfehlung ist für ungleiche Paare geschrieben — unsere letzte auch. Für zwei geübte Leute dreht sich das Problem um: Es fehlt nicht die Schwierigkeit. Es fehlt, dass ihr euch braucht.
- Ratgeber
Wenn einer von euch nie spielt
Der übliche Rat lautet: nehmt etwas Einfaches. Er ist falsch, und zwar aus beiden Richtungen. Was wirklich hilft, sind vier Bauformen — und eine Gegenliste.
