
Action · 2020 · Dotemu · lokal · online
Streets of Rage 4
Zwei Knöpfe, eine Straße voller Gegner, und ein gebratenes Hähnchen, um das ihr euch streiten werdet.
Worum es geht
Eine Stadt, ein Syndikat, und zwischen euch und dessen Anführern zwölf Abschnitte voller Schlägertrupps. Mehr Handlung braucht die Reihe seit 1991 nicht, und dieser Teil ändert daran nichts.
Gekämpft wird mit einem Schlagknopf, einem Sprung und Spezialangriffen, die Lebensenergie kosten — es sei denn, ihr trefft danach genug Gegner, um sie zurückzuholen. Am Boden liegen Waffen und Essen, und beides ist der Grund, warum zu zweit gerufen wird.
Gespielt wird zu viert an einem Bildschirm mit einer Kopie oder zu zweit online. Alles ist handgezeichnet, die Musik stammt von denselben Leuten wie früher, und die alten Figuren aus den Vorgängern lassen sich freispielen.
Unser Fazit für Paare
Ein Prügelspiel braucht keine Erklärung, und genau das ist hier der Wert: zwei Knöpfe, eine Straße, und nach dreißig Sekunden weiß auch jemand Bescheid, der so etwas noch nie angefasst hat. Zu zweit an einem Bildschirm entsteht daraus eine sehr alte Sorte Vergnügen — man teilt sich die Gegner auf, ruft sich zu, wer den mit dem Messer nimmt, und trifft sich am Ende der Straße wieder. Die Hilfen sind großzügig: Leben und Schwierigkeit lassen sich frei stellen, und die handgezeichneten Bilder sehen dabei besser aus als alles, was die Reihe früher hatte. Nach zweieinhalb Stunden ist ein Durchgang vorbei, und ob es danach weitergeht, entscheidet allein, wie sehr euch das Prügeln selbst gefällt.
Pros
- Eine Kopie reicht am geteilten Bildschirm
- Leben und Schwierigkeit frei einstellbar
- Ein Abschnitt dauert zehn Minuten
Cons
- Ein Durchgang ist nach zweieinhalb Stunden vorbei
- Online nur zu zweit statt zu viert
- Der letzte Abschnitt zieht spürbar an
Geeignet ab
Anfänger–Hobby
- Streitpotenzial
- Lebhaft
- Gemütlichkeitsfaktor
- Aufreibend
- Wann man aufhören kann
- Nach 15 Minuten
- Wie lange es trägt
- Unter 5 Stunden
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Wer hier schreibt, hat es meistens zu zweit gespielt und sagt in verschiedenen Worten dasselbe: einfach, laut, kurz und genau richtig so. Gelobt werden die handgezeichneten Bilder und die Musik, und mehrfach steht dort, dass jemand jahrelang auf genau dieses Spiel gewartet hat. Der wiederkehrende Einwand betrifft die Länge — und der letzte Abschnitt, der deutlich anzieht, hat sich eine eigene kleine Sammlung wütender Rezensionen verdient.
- „Richtig gut, und ich habe Jahre darauf gewartet, das im geteilten Bild mit meinem Bruder zu spielen. Probiert auch die alten SEGA-Teile.“
- „Sehr kurz, aber sehr ansprechend gespielt, mit großartigem Koop.“
- „Die Controller-Unterstützung über Bluetooth ist auf dem Mac völlig kaputt. Das einzige Spiel, mit dem ich Probleme habe.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Ein Marvel-Prügler in Pixelgrafik, in dem jeder von euch zwei Helden führt und zwischen ihnen wechselt.

Ein handgemaltes Jump-and-Run, in dem Danebenspringen nichts kostet außer einer Sekunde.

Ein Rennspiel, bei dem die Strecke mitten im Rennen in eine andere Welt wechselt.

Ihr baut die Strecke, über die ihr gleich selbst laufen müsst — und der andere baut mit.
