
Action · 2016 · Clever Endeavour Games · lokal · online
Ultimate Chicken Horse
Ihr baut die Strecke, über die ihr gleich selbst laufen müsst — und der andere baut mit.
Worum es geht
Eine Strecke von links nach rechts, ein Ziel am Ende, und dazwischen: nichts. Das Nichts füllt ihr selbst. Vor jeder Runde bekommt jeder einen Gegenstand aus einem Stapel — ein Brett, eine Kreissäge, einen Bienenstock — und setzt ihn irgendwo hin.
Dann lauft ihr los, alle gleichzeitig, über genau das, was ihr eben gebaut habt. Punkte gibt es nur, wenn ihr ankommt und mindestens einer es nicht schafft. Wer alles zubaut, kommt selbst nicht mehr durch; wer zu freundlich baut, bekommt nichts.
Gespielt wird an einem Bildschirm mit bis zu vier Controllern oder online. Die Figuren sind ein Huhn, ein Pferd, ein Schaf und ein Waschbär, und das ist ungefähr so ernst gemeint, wie es klingt.
Unser Fazit für Paare
Ihr baut die Strecke, über die ihr gleich selbst laufen müsst, und der andere baut mit. Punkte gibt es nur, wenn ihr durchkommt und mindestens einer scheitert, und daraus folgt die ganze Kunst: Die Falle muss so knapp sein, dass ihr sie selbst gerade noch schafft. Also legt ihr eine Kreissäge genau so, dass ihr darunter durchpasst, und schaut anschließend zu, wie der andere zwei Zentimeter zu hoch springt. Für ein Paar mit Humor trägt das viele Abende; wer Wettbewerb im Wohnzimmer nicht mag, sollte die Finger davon lassen.
Pros
- Nach einer Runde verstanden, nie ausgelernt
- Ihr baut jeden Abend andere Strecken
- Auch ohne Spielerfahrung sofort dabei
Cons
- Es geht ausdrücklich darum, den anderen scheitern zu lassen
- Zu zweit ist weniger los als zu viert
- Wer Wettbewerb nicht mag, ist hier falsch
Geeignet ab
Anfänger
- Streitpotenzial
- Beziehungstest
- Gemütlichkeitsfaktor
- Wechselhaft
- Wann man aufhören kann
- Nach 15 Minuten
- Wie lange es trägt
- Ohne Ende
Das sagen andere Coop-Liebhaber
97 Prozent Zustimmung, und die Begründung fällt überall gleich aus: Es ist in einer Minute verstanden und nach hundert Stunden nicht ausgelernt. Mehrfach wird betont, dass auch Leute mitkommen, die noch nie ein Jump-and-Run angefasst haben. Das Wort, das am häufigsten fällt, ist „Chaos“, und zwar zustimmend. Kritik gibt es kaum; wo sie steht, geht es darum, dass man die richtigen Mitspielenden braucht.
- „Das Spiel schlechthin für gemeinsame Abende. Endloser Spaß und endloser Stress.“
- „Das Springen war wirklich leicht zu lernen, sogar für Leute, die noch nie ein zweidimensionales Jump-and-Run angefasst hatten.“
- „Man braucht einfach die richtigen Leute dafür.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
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