
Action · 2020 · Rare Ltd · online
Sea of Thieves
Zu zweit eine Schaluppe segeln, Karten deuten, Truhen ausgraben und heil zurück in den Hafen kommen.
Worum es geht
Ihr habt ein Schiff, ein Meer und keine Aufgabenliste. Aufträge holt ihr euch selbst: eine Schatzkarte, ein Rätsel, ein Kopfgeld, eine Ladung Fracht. Was ihr annehmt und in welcher Reihenfolge, entscheidet ihr.
Das Schiff ist der eigentliche Hauptdarsteller. Segel stellen, ankern, steuern, Wasser schöpfen, Löcher stopfen, Kanonen laden — für eine Person zu viel, für zwei genau richtig. Deshalb ist die kleine Schaluppe hier das Schiff der Wahl.
Es gibt zwei Welten. Auf den offenen Meeren teilt ihr den Server mit fremden Mannschaften, die euch die Beute abnehmen dürfen. In den „Safer Seas“ seid ihr allein unterwegs, mit weniger Gold und Ruf als Gegenleistung — für ein Paar ist das oft der bessere Einstieg.
Unser Fazit für Paare
Die Schaluppe ist für ein bis zwei Leute gebaut: Einer steht am Steuer und sieht nichts, weil das Segel im Weg hängt, der andere sagt an, wo es langgeht, und das Anlegen bleibt bis zum Schluss eine Verhandlung. Das ist das Spiel im Kleinen, und in diesem Kleinen ist es sehr gut. Auf offener See kann euch jederzeit eine fremde Mannschaft den ganzen Abend abnehmen, und genau davon handelt die halbe Community. Deshalb ist der private Modus „Safer Seas“ der eigentliche Grund, warum das hier für ein Paar überhaupt in Frage kommt — er kostet Gold und Ruf, dafür bleibt der Abend eurer.
Pros
- Die Schaluppe ist für ein bis zwei Leute gebaut
- „Safer Seas“ sperrt fremde Mannschaften aus
- Segeln, Musizieren und Schatzsuche ohne Zeitdruck
Cons
- Im offenen Modus wird gezielt Jagd auf kleine Mannschaften gemacht
- „Safer Seas“ bringt weniger Gold und Ruf ein
- Verbindungsprobleme werden regelmäßig gemeldet
Geeignet ab
Hobby–Gamer
- Streitpotenzial
- Lebhaft
- Gemütlichkeitsfaktor
- Wechselhaft
- Wann man aufhören kann
- Erst nach über einer Stunde
- Wie lange es trägt
- Ohne Ende
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Die Community zerfällt scharf: Über das Spiel selbst — Segeln, Klang, Aussehen, Stimmung — schreiben fast alle mit Zuneigung, auch die, die am Ende ablehnen. Der Streit geht um den offenen Modus. Sehr viele beschreiben, wie Stunden an Arbeit von erfahrenen Mannschaften in Minuten abgeräumt werden, und nennen daneben Verbindungsprobleme und Betrug. Wer den privaten Modus nutzt, ist von diesem ganzen Teil nicht betroffen — in der Community wird das allerdings selten erwähnt, weil dort vor allem die Vielspieler schreiben.
- „Eines der stimmigsten und eigenständigsten Spiele, die ich gespielt habe. Kein anderes Piratenspiel kommt da heran.“
- „Die Atmosphäre, das Segeln, das Erkunden, die Kämpfe, die Anpassung und vor allem das gemeinsame Spielen sind großartig.“
- „Verlor schnell das Interesse, weil auf öffentlichen Servern ständig jemand einem den Spaß verdirbt.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Große Monster jagen, zerlegen und aus den Teilen die Ausrüstung für die nächste Jagd bauen.

Absolum
Ein Prügelspiel mit Zufallsläufen, von den Streets-of-Rage-4-Leuten — und zu zweit deutlich einfacher als allein.

Gears 5
Kettensägen-Gewehre, Deckungsgefechte und eine Kampagne, die zu dritt läuft.

Grounded
Auf Ameisengröße geschrumpft im eigenen Hinterhof: Der Rasensprenger ist jetzt eine Naturkatastrophe.
