
Aufbau & Simulation · 2022 · Redbeet Interactive · online
Raft
Auf einem Floß mitten im Ozean Treibgut angeln, daraus ein schwimmendes Zuhause bauen und dem Hai ausweichen.
Worum es geht
Ihr treibt auf ein paar Brettern im offenen Meer, mit einem Haken an einer Schnur. Alles, was vorbeischwimmt, wird herangezogen: Bretter, Palmwedel, Plastik, Fässer. Daraus entsteht Stück für Stück ein größeres Floß.
Dazu kommen Trinkwasser, Essen und ein Hai, der regelmäßig an den Verankerungen nagt. Später gehören ein Segel, ein Motor und ein Empfänger dazu, mit dem ihr gezielt Inseln und Stationen ansteuert.
Dort liegt die Geschichte: verlassene Orte, aufgezeichnete Notizen und am Ende eine Erklärung dafür, warum das Meer so leer ist. Zu zweit teilt ihr euch das ganz natürlich auf — einer bleibt an Bord und baut, einer taucht und plündert.
Unser Fazit für Paare
Nach zwanzig Minuten habt ihr die Arbeit aufgeteilt, ohne darüber geredet zu haben: Einer wirft den Haken aus und zieht Bretter aus dem Wasser, einer baut daraus das nächste Stockwerk, und beide beschimpfen abwechselnd denselben Hai. Es gibt keine Uhr und keinen Wettbewerb, das Floß wächst einfach immer weiter, und irgendwann steht eine Küche darauf. Inzwischen hat die Geschichte sogar ein Ende, was dem Bautrieb ein Ziel gibt. Nur mit Controller wird das nichts: Den unterstützt das Spiel bis heute nicht, und daran ändert auch das Sofa nichts.
Pros
- Ruhiger Grundton mit echtem Aufbau-Fortschritt
- Die Geschichte hat inzwischen ein Ende
- Ein Kreativmodus nimmt die Bedrohungen heraus
Cons
- Keine Controller-Unterstützung
- Kein lokaler Koop
- Der Anfang ist viel Kleinarbeit
Geeignet ab
Anfänger–Hobby
- Streitpotenzial
- Harmonisch
- Gemütlichkeitsfaktor
- Gemütlich
- Wann man aufhören kann
- Jederzeit
- Wie lange es trägt
- 15–40 Stunden
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Die Community lobt vor allem die Stimmung: Sobald das Floß steht, wird es sehr ruhig, und viele beschreiben das Weiterbauen als das eigentliche Spiel. Auffällig oft steht daneben, dass es zu zweit erheblich angenehmer ist, weil der Anfang allein ein ständiges Hin und Her zwischen Wasser, Essen und Haken sei. Die Einwände kommen gebündelt: zu viel Kleinarbeit, ein mittlerer Abschnitt, der sich zieht, und die fehlende Controller-Unterstützung.
- „Mir gefällt wirklich, dass man es mit oder ohne andere spielen kann — im Tempo, das man selbst bestimmt.“
- „Am Anfang zäh, und auf Gesundheit, Durst und den Hai muss man ständig achten.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
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