
Aufbau & Simulation · 2025 · semiwork · online
R.E.P.O.
Wertsachen aus dunklen Häusern bergen, ohne sie fallen zu lassen — und ohne selbst geborgen zu werden.
Worum es geht
Ihr arbeitet für eine Instanz, die Wertsachen eingesammelt haben will, und werdet dafür in Häuser geschickt, in denen etwas wohnt. Jeder Auftrag hat eine Quote: So und so viel Wert muss zum Ausgang, sonst ist Schluss.
Alles im Spiel hat Gewicht und einen Schwerpunkt. Eine Vase kippt, ein Klavier lässt sich nicht allein bewegen, und was gegen einen Türrahmen stößt, zerbricht — samt seinem Wert. Deshalb wird getragen, gehoben und geschoben, meist zu zweit an einem Gegenstand.
Dazu kommt ein Sprechkanal, dessen Lautstärke von der Entfernung abhängt: Wer weit weg ist, wird leise. Gespielt wird zu zweit bis zu sechst, ausschließlich online.
Unser Fazit für Paare
Der ganze Witz steckt in der Physik: Jeder Gegenstand hat Gewicht und Schwerpunkt, und die teuren Sachen sind so sperrig, dass einer allein sie nicht durch eine Tür bekommt. Also tragt ihr zu zweit, koordiniert euch über den Sprechkanal und zerlegt trotzdem regelmäßig eine Vase am Türrahmen — was jedes Mal komisch ist, weil es jedes Mal eindeutig jemandes Schuld war. Dass der Sprechkanal leiser wird, je weiter ihr auseinander seid, sorgt für die zweite Hälfte des Vergnügens: Man hört den anderen um Hilfe rufen und weiß nicht genau, wo. Für ein paar Euro ist das ein sehr guter Abend. Zwei Dinge gehören dazugesagt: Es wiederholt sich schneller, als es sich anfühlt, und es ist noch nicht fertig.
Pros
- Sperrige Sachen tragen sich nur zu zweit
- Der Sprechkanal wird leiser, je weiter ihr auseinander seid
- Ein Auftrag dauert zwanzig Minuten
Cons
- Kein lokaler Koop
- Verbindungsabbrüche kosten den ganzen Auftrag
- Noch im Early Access, und es wiederholt sich
Geeignet ab
Anfänger–Hobby
- Streitpotenzial
- Lebhaft
- Gemütlichkeitsfaktor
- Aufreibend
- Wann man aufhören kann
- Nach 15 Minuten
- Wie lange es trägt
- Ohne Ende
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Der Ton ist eindeutig: Es wird gelacht, und zwar über die eigene Ungeschicklichkeit. Immer wieder beschrieben wird derselbe Ablauf — man trägt etwas Teures, es geht schief, jemand schreit, und der Sprechkanal überträgt das in voller Länge. Gleichzeitig steht dort auffallend oft, dass es sich nach ein paar Stunden wiederholt. Der handfeste Einwand betrifft die Technik: Verbindungsabbrüche des Gastgebers kosten regelmäßig den ganzen Auftrag.
- „Ein sehr gutes Spiel für mehrere, sorgt für ordentlich Anspannung und insgesamt einen schönen Abend.“
- „Irrsinnig unterhaltsam und überraschend angespannt. Zu mehreren am besten, allein aber auch in Ordnung.“
- „Wir spielen zu fünft. Egal wer die Partie eröffnet, in etwa dreißig Prozent der Fälle fliegt der Gastgeber raus und zwanzig Minuten Fortschritt sind weg. Die Verbindung bricht dabei nur in diesem Spiel ab.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
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