
Action · 2026 · Pocketpair · online
Palworld
Kreaturen fangen, Basis bauen, Fabrik betreiben — und die Kreaturen arbeiten in der Fabrik.
Worum es geht
Auf einer offenen Insel laufen Wesen herum, die Pals heißen. Man kann sie fangen, und danach hat man die Wahl: kämpfen lassen, züchten, oder an eine Werkbank stellen. Das ist der Witz des Spiels und gleichzeitig sein Motor — jedes Pal hat Arbeitseignungen, und wer die richtig verteilt, hat irgendwann eine Basis, die auch ohne ihn weiterläuft.
Daneben steht ein gewöhnliches Survival-Spiel: Hunger, Baumaterial, Wetter, Bosse. Sämtliche Regler dafür lassen sich in den Welteinstellungen verändern, von deutlich härter bis fast harmlos.
Zu zweit teilt ihr euch eine Welt und einen Fortschritt, spielt darin aber nebeneinander her. Gespielt wird ausschließlich online, dafür auch zwischen PC und Xbox. Einen geteilten Bildschirm gibt es nicht.
Unser Fazit für Paare
Der Reiz liegt in der Unverfrorenheit, mit der es Pokémon, Ark und ein Fließband zusammenwirft: Ihr fangt putzige Wesen und stellt sie anschließend an die Werkbank, wo sie bis zum Umfallen Kohle schaufeln. Zu zweit teilt sich das nach einer Stunde von allein auf — einer baut die Basis aus und sortiert die Pals nach Arbeitseignung, einer zieht los und bringt neue mit. Weil ihr euch eine Welt teilt, aber nie am selben Ort sein müsst, funktioniert es auch dann, wenn einer von euch mal nur eine halbe Stunde hat. Alle Regler für Schaden, Hunger und Tempo lassen sich frei stellen, sodass ihr euch auf ein gemeinsames Maß einigen könnt statt auf das des Geübteren. Nur zusammen auf dem Sofa geht nichts: Es gibt keinen geteilten Bildschirm, auch nicht auf der Konsole.
Pros
- Alle Schwierigkeitsregler frei einstellbar
- Die Welt läuft weiter, auch wenn nur einer da ist
- Plattformübergreifend zwischen PC und Xbox
Cons
- Kein lokaler Koop
- Läuft bis heute nicht überall sauber
- Keine deutsche Sprachausgabe
Geeignet ab
Anfänger–Hobby
- Streitpotenzial
- Harmonisch
- Gemütlichkeitsfaktor
- Wechselhaft
- Wann man aufhören kann
- Jederzeit
- Wie lange es trägt
- Ohne Ende
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Der Tenor ist einhellig: Allein geht es, zu zweit ist es deutlich besser. Immer wieder wird derselbe Mischmasch beschrieben — Pokémon trifft Ark trifft Minecraft — und dass gerade dieser Unfug funktioniert. Ehe und Ehepartner tauchen in den Rezensionen auffällig oft auf, meist im Scherz über die verlorenen Stunden. Der wiederkehrende Einwand betrifft nicht das Spiel, sondern seinen Zustand: Abstürze und ruckelnde Bilder werden auch nach dem Erscheinen der Fassung 1.0 noch regelmäßig gemeldet.
- „Stundenlang unterhaltsam, allein wie zu mehreren. Man stelle sich Pokémon in einer offenen Welt vor, dazu Survival, Basisbau und Maschinengewehre.“
- „Tolles Spiel und großartig zu mehreren! Es zerstört gerade meine Ehe!“
- „Ich mag das Spiel wirklich, aber die technische Seite ist mies. Es ruckelt selbst auf niedrigen Einstellungen, teilweise bis zur Unspielbarkeit.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

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