
Action · 2012 · The Behemoth · lokal · online
Castle Crashers
Vier Ritter prügeln sich quer durchs Königreich, um Prinzessinnen zu retten. Mehr Handlung braucht es nicht.
Worum es geht
Vier Ritter ziehen los, um entführte Prinzessinnen zurückzuholen. Das ist die ganze Handlung, und sie wird ohne ein einziges Wort erzählt — dafür mit Bildern, die von Hand gezeichnet und durchgehend albern sind.
Gespielt wird von links nach rechts: draufhauen, ausweichen, Fässer zerschlagen, Sandwiches essen. Zwischendurch verteilt ihr Erfahrungspunkte, findet Waffen und schaltet Tiere frei, die euch begleiten und kleine Vorteile bringen.
Zu zweit an einem Bildschirm ist es am besten aufgehoben. Ihr könnt euch gegenseitig wiederbeleben, aber auch das Essen vor der Nase wegschnappen — und am Ende jedes Abschnitts entscheidet ein kurzes Kräftemessen, wer die Prinzessin bekommt.
Unser Fazit für Paare
Vier Ritter, ein Königreich und im Grunde ein Knopf für alles. Man versteht es in dreißig Sekunden, ein Abschnitt dauert zehn Minuten, und wenn ihr nach zwei Stunden aufhört, habt ihr nichts liegen lassen — es verlangt keinen ganzen Abend, sondern nimmt den, den es bekommt. Fünfzehn Jahre nach Erscheinen ist es damit immer noch eine der verlässlichsten Antworten auf die Frage, was ihr jetzt eigentlich spielen wollt. Eine Geschichte gibt es praktisch nicht, und ausnahmsweise ist das kein Mangel, sondern der Grund, warum man es einfach anmachen kann.
Pros
- Sofort verständlich, auch ohne Übung
- Ein Abschnitt dauert zehn Minuten
- Viele Figuren und Haustiere zum Freispielen
Cons
- Die Perspektive macht Treffer schwer einzuschätzen
- Wiederholt sich, wenn man alles freispielen will
- Erzählt wird praktisch nichts
Geeignet ab
Anfänger–Hobby
- Streitpotenzial
- Lebhaft
- Gemütlichkeitsfaktor
- Wechselhaft
- Wann man aufhören kann
- Nach 15 Minuten
- Wie lange es trägt
- 5–15 Stunden
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Was die Community schreibt, ist zum großen Teil Erinnerung: Sehr viele schreiben über durchgespielte Nächte auf der Xbox 360, über Cousins, Geschwister und Klassenkameraden, und darüber, dass sich das Spiel danach unverändert wieder anfühlt. Gelobt werden der Zeichenstil, das Freispielen der Figuren und dass es auf jedem Rechner läuft. Die Einwände sind klein und wiederkehrend: die schwer einzuschätzende Tiefenwirkung und der Punkt, an dem das Freispielen zur Fleißarbeit wird.
- „Castle Crashers gehört ganz sicher zu meinen liebsten Spielen überhaupt.“
- „Viele Anpassungsmöglichkeiten beim Aussehen, verschiedene Ausrüstungen für den Kampf, eine gute Schwierigkeit, einfaches Modden und endloses Spiel.“
- „Mein einziges Problem mit dem Spiel ist die Tiefenwahrnehmung — ich denke immer, ich stehe genau richtig, und bin dann doch leicht daneben.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
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