
Action · 2022 · TT Games · lokal
LEGO Star Wars: The Skywalker Saga
Neun Filme, vierhundert Figuren und ein Bildschirmtod, der eine Sekunde dauert.
Worum es geht
Alle neun Star-Wars-Filme, nacherzählt mit Klötzchenfiguren und mehr Albernheit als Ehrfurcht. Jeder Film besteht aus fünf Abschnitten, dazwischen liegen offene Planeten, auf denen Nebenaufträge und Sammelstücke verteilt sind.
Gekämpft, geflogen und gerätselt wird mit rund vierhundert Figuren, die sich in Klassen unterteilen: Jedi, Kopfgeldjäger, Schurken, Protokolldroiden. Welche Klasse dabei ist, entscheidet, welche Türen aufgehen — und weil beide Spieler unabhängig wechseln können, hat man zu zweit fast immer die passende dabei.
Gespielt wird ausschließlich am geteilten Bildschirm, mit einer Kopie und einem zweiten Controller. Über Remote Play Together geht dasselbe über Distanz. Einen Online-Modus gibt es nicht.
Unser Fazit für Paare
Sterben kostet hier nichts: Wer getroffen wird, zerfällt in Steine und setzt sich eine Sekunde später wieder zusammen, mit einem Geräusch, über das man beim zwanzigsten Mal immer noch lacht. Deshalb funktioniert es mit jemandem, der sonst keinen Controller anfasst — man kann nichts verlieren und nichts blockieren, und wer keine Lust auf die Schießerei hat, sammelt in der Ecke Steine ein, während der andere kämpft. Neun Filme sind dabei mehr Stoff, als die meisten Paare in einem Winter schaffen. Der geteilte Bildschirm ist allerdings die einzige Möglichkeit, zu zweit zu spielen: Einen Online-Modus gibt es auf keiner Plattform, und in den Rezensionen ist das der meistgenannte Vorwurf.
Pros
- Eine Kopie reicht am geteilten Bildschirm
- Sterben kostet eine Sekunde und sonst nichts
- Der zweite Spieler steigt jederzeit ein und aus
Cons
- Der Bildschirm teilt sich je nach Abstand neu und springt dabei
- Die offene Welt zwischen den Filmen zieht sich
- Wer die älteren LEGO-Spiele kennt, vermisst einiges
Geeignet ab
Anfänger
- Streitpotenzial
- Harmonisch
- Gemütlichkeitsfaktor
- Gemütlich
- Wann man aufhören kann
- Nach 15 Minuten
- Wie lange es trägt
- 15–40 Stunden
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Zwei Lager, und beide sind laut. Die einen loben, wie viel Spiel für wie wenig Hürde geboten wird, und schreiben auffallend oft, mit wem sie es gespielt haben — Kinder, Geschwister, der Mensch daneben. Die anderen vergleichen mit den älteren LEGO-Spielen und finden die offene Welt zwischen den Filmabschnitten hingestreckt. Einig sind sich beide bei einem Punkt: Dass es keinen Online-Modus gibt, versteht niemand.
- „Läuft auf hohen Einstellungen prima. Mein Sohn liebt es, und wir spielen es zusammen — seine beiden Lieblingssachen in einem.“
- „Großartig. Es weckt nicht nur die alte Erinnerung an die Complete Saga, sondern ist auch noch sauber in die Gegenwart geholt.“
- „Warum gibt es kein Online-Spiel? Erklärt mir mal, warum ich auf einem Laptopbildschirm im geteilten Bild spielen muss — auf dem Fernseher ist das schon schlimm genug.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Batmans Anfänge in Legosteinen, mit Arkham-Kämpfen und einem offenen Gotham — die ganze Geschichte zu zweit am geteilten Bildschirm.

Donkey Kong gräbt sich durch eine Welt aus zerstörbarem Gestein, und auf seiner Schulter sitzt Pauline und singt.

Ein Raumschiff mit mehr Stationen, als zwei Leute gleichzeitig bedienen können.

Ihr baut die Strecke, über die ihr gleich selbst laufen müsst — und der andere baut mit.
