
Action · 2020 · Hazelight Studios · lokal · online
A Way Out
Zwei Häftlinge brechen aus. Über diese Mauer kommt niemand allein — ihr beide auch nicht.
Worum es geht
Leo und Vincent sitzen im selben Gefängnis und wollen beide raus. Ihr spielt je einen von beiden — und zwar immer gleichzeitig, jeder in seiner Bildschirmhälfte. Der Bildschirm ist dabei kein technischer Kompromiss, sondern das Erzählmittel: Manchmal sieht der eine, was der andere nicht sieht.
Gespielt wird fast alles: am Wachpersonal vorbeischleichen, ein Fenstergitter aufbrechen, während der andere ein Gespräch am Laufen hält, ein Auto steuern, während der andere schießt, eine Werkstatt nach Werkzeug durchsuchen. Kaum eine Aufgabe wiederholt sich, und fast keine funktioniert allein.
Dazwischen liegen ruhige Abschnitte — ein Abendessen, eine Fahrt, ein Baseballwurf auf dem Hof. Sie tragen die Geschichte und geben dem Ausbruch das Gewicht, von dem er lebt.
Unser Fazit für Paare
Einen Solomodus sucht ihr vergebens, und zwar so gründlich, dass das Spiel ohne zweiten Controller gar nicht erst startet. Der Bildschirm bleibt die ganze Zeit geteilt, auch in den Zwischensequenzen: Ihr seht nie dasselbe, und immer wieder passiert bei dem einen etwas, das der andere gerade verpasst. Fast jedes Kapitel bringt eine Idee, die danach nie wiederkommt — ein Ruderboot, eine Werkbank, ein Rollstuhl. Dafür ist nach fünf, sechs Stunden Schluss, und ein zweiter Durchgang lohnt sich nicht: Wer die Geschichte kennt, kennt sie.
Pros
- Von Grund auf für zwei gebaut, nicht nachgerüstet
- Immer beide gleichzeitig im Bild, immer beide gefragt
- Ständig neue Mechaniken statt einer wiederholten
Cons
- In der Mitte viele Zwischensequenzen
- Nach einem Durchgang erzählt
- Für den vollen Preis recht kurz
Geeignet ab
Anfänger–Hobby
- Streitpotenzial
- Harmonisch
- Gemütlichkeitsfaktor
- Wechselhaft
- Wann man aufhören kann
- Nach 30–45 Minuten
- Wie lange es trägt
- 5–15 Stunden
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Fast alle Rezensionen erzählen dieselbe Geschichte: Sie haben es mit genau einer Person gespielt, und die wird namentlich genannt — Bruder, Partnerin, bester Freund. Das ist kein Zufall, sondern der Kern des Spiels, und die Rezensionen erkennen es als solchen an: Ein Spiel, das von Anfang an für zwei gebaut wurde, fühlt sich anders an als eines, dem man Koop nachträglich angeklebt hat. Gelobt wird vor allem die Abwechslung — jede Szene bringt etwas Neues statt derselben Aufgabe in neuer Kulisse. Auffällig oft steht auch, dass jemand es ein zweites Mal gespielt hat, um es einer anderen Person zu zeigen. Der häufigste Einwand betrifft die Mitte: Dort schiebt sich viel Erzählung zwischen die Spielabschnitte.
- „A Way Out zeigt sehr deutlich, was ein Spiel erreichen kann, das von vornherein für zwei Spieler gedacht war.“
- „Ehrlich gesagt das perfekte Spiel, um es mit dem besten Menschen an seiner Seite zu spielen.“
- „Das hat mir zwei unvergessliche Erlebnisse beschert: Ich habe es zum Erscheinen mit meinem besten Freund aus Kindertagen gespielt und danach noch einmal mit meinem Bruder, der nichts davon wusste.“
- „Großartiges, kurzes Couch-Koop-Spiel. Es kann stellenweise etwas gemächlich zugehen.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Zwei Autorinnen stecken in ihren eigenen Geschichten fest und kommen nur gemeinsam wieder heraus.

Zwei Wollfiguren, verbunden durch einen Faden, klettern gemeinsam durch eine warm ausgeleuchtete Welt.

Ein handgemaltes Jump-and-Run, in dem Danebenspringen nichts kostet außer einer Sekunde.

Zwei Eltern kurz vor der Scheidung wachen als Stoffpuppen auf. Zurück in den eigenen Körper kommt keiner von beiden allein.
