
Aufbau & Simulation · 2016 · Mojang Studios · lokal · online
Minecraft
Eine Welt aus Würfeln, die euch beiden gehört und in der nichts verlorengeht.
Worum es geht
Eine Welt aus Würfeln, die beim ersten Start neu erzeugt wird und in jede Richtung weitergeht, als hätte sie kein Ende. Alles darin lässt sich abbauen und woanders wieder hinsetzen, und daraus besteht das ganze Spiel.
Im Überlebensmodus kommen Hunger, Werkzeugverschleiß und nachts Monster dazu. Beides lässt sich abstellen: Der Friedlich-Modus nimmt die Gegner heraus, der Kreativmodus dazu noch alle Grenzen — dann hat man ein reines Aufbauspiel mit unbegrenztem Material.
Zu zweit teilt ihr euch eine Welt und alles darin. Auf der Konsole geht das am geteilten Bildschirm mit einem Exemplar, bis zu vier Personen. Am PC gibt es keinen geteilten Bildschirm — dort braucht jeder ein eigenes Gerät und eine eigene Kopie.
Unser Fazit für Paare
An diesem Eintrag hängt für ein Paar vor allem eine Angabe, und die steht auf keiner Packung: Den geteilten Bildschirm gibt es nur auf der Konsole. Am PC braucht ihr zwei Geräte, ganz gleich welche Fassung ihr habt. Wer die Konsole hat, bekommt dafür eines der beständigsten gemeinsamen Vorhaben — eine Welt, an der ihr über Monate baut, in der nichts verschwindet und die auch dann weiterläuft, wenn nur einer von euch Zeit hat. Der Anfang verlangt etwas Nachlesen, danach nichts mehr, und wer auf Monster und Hunger keine Lust hat, stellt beides ab und baut einfach. Nach fünfzehn Jahren ist es immer noch das Spiel, bei dem am wenigsten erklärt werden muss, warum man es zu zweit anfängt.
Pros
- Am geteilten Bildschirm der Konsole reicht ein Exemplar
- Die Welt läuft weiter, auch wenn nur einer da ist
- Monster und Hunger lassen sich abschalten
Cons
- Kein geteilter Bildschirm am PC
- Der Anfang verlangt Nachlesen
- Die Switch-Fassung läuft merklich unrunder
Geeignet ab
Anfänger
- Streitpotenzial
- Harmonisch
- Gemütlichkeitsfaktor
- Wechselhaft
- Wann man aufhören kann
- Jederzeit
- Wie lange es trägt
- Ohne Ende
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Über ein Spiel dieses Alters schreibt kaum noch jemand eine Bewertung, sondern eine Erinnerung — an die eigene Kindheit, an eine Welt, die es nicht mehr gibt, an die Leute, mit denen man gebaut hat. Für unsere Frage bleibt davon zweierlei: Es wird auffallend oft als etwas beschrieben, das man mit Familie oder dem Menschen daneben macht, und der Kreativmodus wird ausdrücklich als der entspannte Weg genannt. Die Kritik trifft nicht das Spiel, sondern einzelne Fassungen — die Switch-Umsetzung bekommt regelmäßig ihr Fett weg.
- „Ein fantastisches Spiel, um mit Freunden, Familie und dem Menschen an der Seite im Kreativmodus etwas zu entspannen.“
- „Großartig, ich habe viel zu viele Stunden darin. Es wird nicht alt, und wer das anders sieht, spielt es mit Erweiterungen.“
- „Eine der schlechtesten Umsetzungen von Minecraft überhaupt. Die Bildrate ist völlig instabil und erreicht meist kaum dreißig.“
Maschinell aus 11700 Metacritic-Nutzerrezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
Wenn euch das gefällt
Läuft auf denselben Geräten wie dieses Spiel.

Ein Raumschiff mit mehr Stationen, als zwei Leute gleichzeitig bedienen können.

Zu zweit Möbel aus Wohnungen tragen, so schnell es geht und mit möglichst wenig Rücksicht auf die Fenster.

Terraria
Eine zweidimensionale Welt ausgraben, bebauen und Stück für Stück von ihren Bossen befreien.

The Lord of the Rings: War in the North ungeprüft
Ein Mittelerde-Rollenspiel für drei, das auf dem PC endlich den geteilten Bildschirm bekommt.
