
Action · 2026 · Arc System Works · lokal · online
Marvel Tokon: Fighting Souls
Ein Marvel-Kampfspiel, in dem auch Ungeübte ansehnlich aussehen — und dessen Probleme alle woanders liegen.
Worum es geht
Ein Kampfspiel mit Marvel-Figuren von Arc System Works, die vorher Guilty Gear und Dragon Ball FighterZ gemacht haben. Jeder führt ein Team aus vier Figuren und wechselt sie mitten im Kampf.
Die Eingaben sind vereinfacht: Ansehnliche Angriffsfolgen kommen auch ohne geübte Tastenkombinationen zustande.
Unser Fazit für Paare
Hier klaffen zwei Urteile auseinander, und der Grund dafür ist für euch entscheidend. Die Fachpresse gibt dem Spiel 85 Punkte, die Spielenden auf Steam nur 47 Prozent Zustimmung, und praktisch die gesamte Kritik betrifft Dinge, die auf der Couch nicht vorkommen: eine Zwangsanmeldung beim PlayStation Network, Rechnerlast, und ein Online-Spiel, das laut vielen unbrauchbar ist. Eine Rezension formuliert es als Kaufempfehlung mit Bedingung: nimm es, wenn du dich auf lokales Gegeneinander und die Einzelspielermodi beschränkst. Genau das ist unser Fall. Was dann bleibt, ist ein Kampfspiel, das man zu zweit an einem Abend anfangen kann, ohne dass einer von euch Tastenkombinationen üben muss — die Eingaben sind vereinfacht, und die Angriffsfolgen sehen trotzdem aus wie im Comic. Ein Kampfspiel bleibt es aber: Wer öfter spielt, gewinnt, und das merkt man sofort.
Pros
- Am Fernseher reicht ein Exemplar, und es braucht kein Netzkonto
- Vereinfachte Eingaben: auch ohne Übung sehen die Angriffsfolgen gut aus
- Jeder führt vier Figuren und wechselt mitten im Kampf
- Ein Kampf dauert Minuten — der Abend endet, wann ihr wollt
Cons
- Wer öfter spielt, gewinnt deutlich — für sehr ungleich geübte Paare wird das schnell einseitig
- Fürs Online-Spiel ist auch am PC ein PlayStation-Network-Konto Pflicht, und es ist nicht überall verfügbar
- Online berichten viele von Aussetzern und auseinanderlaufenden Kämpfen
- Die Rechnerlast ist auf dem PC auffällig hoch, auch auf starken Geräten
Geeignet ab
Hobby
- Streitpotenzial
- Hitzig
- Gemütlichkeitsfaktor
- Angespannt
- Wann man aufhören kann
- Nach 15 Minuten
- Wie lange es trägt
- Ohne Ende
Das sagen andere Coop-Liebhaber
Nur siebenundvierzig Prozent Zustimmung bei über fünftausend Rezensionen — und wer sie liest, findet den Widerspruch zur Fachpresse schnell aufgelöst: Über das Kampfspiel selbst schreibt fast niemand ablehnend. Gelobt werden die vereinfachten Eingaben, das Wechseln zwischen vier Figuren und die Einzelspielermodi. Was die Zustimmung nach unten zieht, ist die Umgebung: die Pflichtanmeldung beim PlayStation Network, die Rechnerlast, und vor allem ein Online-Spiel, dem viele die Brauchbarkeit absprechen. Mehrere Rezensionen empfehlen es ausdrücklich denen, die lokal spielen.
- „Kauf es nur, wenn du ausschließlich auf einem Windows-11-PC spielst, ein Sony-Konto nicht scheust und dich auf lokales Gegeneinander oder die Einzelspielermodi beschränken willst.“
- „Im Kern ist das ein wahnsinnig unterhaltsames Kampfspiel. Allerdings war es zum Erscheinen sichtlich nicht fertig.“
- „Was mir am meisten Spaß macht, ist das Spielen mit Freunden — und genau das wird von der schlechten Netzanbindung und Optimierung fast völlig zunichtegemacht.“
Maschinell aus 60 Steam-Rezensionen zusammengefasst, nicht redaktionell geschrieben. Die Zitate stehen wörtlich so in den Rezensionen – auf Deutsch übersetzt, im Original nachlesbar.
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